042 #stehtauf Anlaufstelle! Sebastian Buntkirchen von Schalke-hilft!


Schalke 04 setzt sich gegen Diskriminierung ein. Tatsächlich. Auch wenn das aktuell im Tullus um Clemens Tönnies untergeht. Seit dem ersten Heimspiel dieser Saison gibt es im Stadion eine Anlaufstelle für Opfer oder Beobachter von diskriminierenden, rassistischen, sexistischen und sonstiger Vorfälle, die Schalker nicht dulden wollen. Was es genau damit auf sich hat, hat Pepo in einem Interview mit Sebastian Buntkirchen besprochen, dem Leiter der Abteilung CSR („Corporate Social Responsibility“) und Soziales des FC Schalke 04.

Außerdem sprechen Pepo und Torsten über das Spiel gegen Hertha und den „Deadline Day“, an dem die Blauen dann doch ohne eine weitere Stürmerverpflichtung auskommen mussten.

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Pepo
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Torsten Wieland

040 Susanne Franke von der Schalker Fan-Ini


Susanne Franke ist im Vorstand der Schalke “Fan-Ini” und hat seit Clemens Tönnies Ausfall kaum noch eine ruhige Minute. Die Fan-Initiative wurde 1992 gegründet und setzt sich aktiv gegen Rassismus ein. Das Logo, das einen fußballschuhbeschuhten Fuß zeigt, der ein Hakenkreuz zertritt, hat sicherlich jeder Schalker schon mal gesehen. Für uns hat sich Susanne Zeit genommen, um zu erörtern, was an Tönnies’ Aussage falsch und was rassistisch ist.

Außerdem waren wir auf dem “Schalketag”, der großen Saisoneröffnung am Stadion; und wir besprechen den Pflichtspielauftakt, den Sieg der Blauen im DFB-Pokal beim Regionalligisten SV Drochtersen / Assel. Viel Spaß beim Hören.

Shownotes:
Pepo im Polikick-Podcast
Saison-Vorschau vom Halbfeldflanke Podcast

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Torsten Wieland

039 Raphael Brinkert Schalke Vermarktung


Die zweite Comeback-Folge Eures Premium-Podcasts erwischt den großen FC Schalke 04 noch immer in der Sommerpause. Testspiele und neue Trikots wollen besprochen werden, titschen uns aber nicht sooooooo an … um Euch trotzdem Premium-Content liefern zu können flog Pepo extra an den Rand des Ruhrgebiets, um Raphael Brinkert in Haltern am See zu treffen!

Raphael ist Marketing- und Social Campaigning-Experte, Mitinhaber der Agentur “Brinkert Metzelder” und Schalker. Hört Euch an, was er zu sagen hat. Viel Spaß dabei!

Außerdem hat sich Max vom Rasenfunk mit Norbert Elgert getroffen und wir reden ein wenig mit ihm, wie das Treffen so war und geben einen kleinen Einblick in das spannende Interview.

Darüberhinaus organisieren wir ein Hörertreffen und dafür benötigen wir eine kurze Anmeldung von Euch. Kommt alle. Wird schön.

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Torsten Wieland

Mit Papa auf Schalke

Die halbe Woche war Aufregung: Wo sitzen wir? Wann fahren wir los? Wie kommen wir dorthin? Was ich schon hundertfach irgendwie gehört oder gelesen habe, wie es ist, zum ersten Mal mit dem Kleinen ins Stadion zu gehen. Das habe ich nun auch endlich erfahren.

Seit genau 20 Jahren habe ich eine Dauerkarte auf Schalke. Mit 14 meine Erste vom hart ersparten Taschengeld finanziert. Schalke war immer ein Teil von mir und wird es immer bleiben.

Der Kleine ist 53 Jahre alt und mein Papa. Er kam mit 16 Jahren nach Deutschland. Knappe 9 Monate Deutschkurs Anfang der 80er Jahre sollten genug Integration sein.

Er wollte nie hier bleiben. 10.000 Mark verdienen und dann zurück, um sich eine selbständige Existenz aufbauen zu können. Irgendwo im Norden der Türkei am Schwarzen Meer. Die 10.000 Mark schreiben gerade diesen Artikel.

Als ich auf die Welt gespuckt wurde, war meine Mutter 17 und mein Vater 19. Alles an diesem Setup war falsch, aber das habe ich erst viele Jahre später verstanden. Papa ist ein Wort was ich mehr als 30 Jahre nicht benutzen konnte, weil ich es nicht wollte. Es ging nicht. Andere hatten Papas mit Werkbänken. Ich hatte eine permanent überforderte Mutter, die nicht viel gemacht hat, außer mich alleine zu lassen.

Mein Papa ging “auf Zeche”. Eine Ausbildung als Metallverarbeiter hat er mit 12 Jahren in der Türkei angefangen und abgeschlossen. Als er unter Tage ging sollte er Dreck von A nach B schüppen. Ein richtiger Scheißjob. Obwohl er seine Ausbildungszeit auf “Prosper in Bottrop” maximal verkürzte. Er konnte doch schon alles. Schweißen, Feilen etc. pp.

Er fing an zu heulen. Das sah zufällig der Reviersteiger, was er erst deutlich später verstanden hat, wer sich da gerade um ihn kümmerte. Ein Glücksfall. Dieser guckte sich die Unterlagen von ihm an und verstand schnell, dass dieser Junge nicht mit der Schüppe die Scheiße von A nach B schüppen konnte. Er wartete dann 10 Jahre lang die großen Maschinen, deren Namen ich nicht kenne.

Nach zwei Jahren litt er unter Rheuma. In seiner Reha schrieb der behandelnde Arzt, dass er nicht mehr Unter Tage arbeiten dürfe. Da hat er noch 8 Jahre weiter unter Tage gearbeitet. “Aufm Pütt” hat es keinen interessiert, was irgendein Arzt irgendwohin schreibt, wenn man sich nicht selber kümmern konnte.

In seiner zweiten Reha unterschrieben sie gleich den Rentenbescheid. Mein Papa hat Rente mit 34 bekommen. Er gründete schnell nach meiner Geburt eine eigene Familie mit einer türkischen Frau. Mein Bruder heißt Okan und meine kleine Schwester Aylin. Die hat mittlerweile eine eigene Familie und einen deutschen Pass. Ich bin Onkel. Glaube ich.

Ich und mein Papa hatten immer mal wieder Kontakt, aber nie länger. Einmal, da war ich etwa 9. Er schenkte mir 100 Mark. Das werde ich nie vergessen, weil ich heute noch weiß, was ich davon gekauft habe: mein erstes Schalke-Trikot. Ich habe es heute noch. Es hat die Größe L, weil es kein anderes mehr im Sport-Mode-Treff in Bottrop gab.

Mein Papa kommt aus einem türkischen Dorf. Ich war auf einer katholischen Grundschule in Bottrop. Wenn mein Papa mit meinem Bruder über mich redet, bin ich der Abi, dass heißt großer Bruder. Wenn mein Bruder eine rauchen geht, geht er um die Ecke. Das macht man als Türke so, nicht vor seinem Vater zu rauchen. Mir ist das scheiß egal. Tatsächlich ist es mir das wirklich, andererseits kenne ich solche Traditionen nicht und möchte sie auch nicht befolgen. Am liebsten rauch ich neben meinem Papa im Auto. Er sieht da auch kein Problem. In der türkischen Kultur sind viele unsichtbare Sachen wichtig, die ich nicht sehen kann, sie sind halt unsichtbar. Ich kann sie nichtmal fragen, sie sind ja unsichtbar. Sie sind halt einfach so und wenn man damit nicht aufgewachsen ist, wird es an allen Enden kompliziert.

Es ist schwierig. Er kapiert nicht, dass mir Weihnachten wichtig ist, ich kapiere nicht warum beim Zuckerfest Frauen und Männer getrennt voneinander sitzen. Er kapiert nicht, dass ich auf Religion kein bock habe, ich kapiere nicht, warum er findet, ich sollte Moslem werden.

Seit etwa 4 Jahren haben wir jetzt regelmäßig Kontakt. Davor ca. alle 5 Jahre mal für ein paar Wochen. Zum ersten Mal haben wir jetzt dauerhaften Kontakt. Das ist schön. Das ist eine Bereicherung für mein Leben. Seine Frau ist meine Anne. Das heißt auf türkisch Mutter. Ich finde das witzig. Ich habe sie sehr lieb, weil sie mich immer Willkommen heißt, selbst wenn ich mich doof benehme. Das ist nicht selbstverständlich. Wir schenken uns gegenseitig Vertrauen. Auch in Momenten, die wir nicht verstehen.

Mein Papa findet Erdogan gut. Ich finde Erdogan nicht so gut. Wir reden oft darüber, ich versuche zu verstehen, warum er Erdogan gut findet, ohne ihn zu verunglimpfen. Das wird noch ein paar Jahre dauern, aber irgendwann werden wir uns in der Mitte getroffen haben und uns beide verstehen.

Seit über 30 Jahren ist mein Vater im Ruhrgebiet, war auf Zeche und noch nie in irgendeinem Stadion. Ich hab Karten ergattern können, die uns direkt in die erste Reihe der Haupttribüne platzierten. Wegen Rheuma und kaputtem Knie parkten wir direkt auf P2, 150m Luftlinie vom Stadioneingang entfernt.

Weil ich finde, dass er eine eigene Grundausstattung benötigt, habe ich gleich am erstbesten Fanshop-Stand einen Schal und eine Mütze gekauft.

Als “Glück Auf” gespielt wurde musste ich mir ein paar Tränen verdrücken. Mir ist klar geworden, dass dieses ganze Bergbau-Gedönse dafür gesorgt hat, dass mein Papa überhaupt ins Ruhrgebiet gekommen ist. Er guckte gebannt auf den Videowürfel und sagte sowas wie “Ja, so war das”, als dort die Bilder von Unter Tage eingeblendet wurden. Das war schön. Er konnte nicht weggucken.

Original-Zeichnung Nordkurven-Bub

Kurz davor sagten die Ultras Gelsenkirchen, dass sie jetzt über 20.000€ spenden können für einen Kunstrasen-Platz. In Worten: Zwanzigtausend. Kurz nach dem Steigerlied zeigte die Nordkurve den Nordkurven-Bub auf ca. 40 x 40m. Eine Zeichnung die mal mit Filzstift von Kevin angefertigt wurde und über meinen Rechner glatt gezogen wurde. Für mich war das alles emotional. Sehr schön emotional. Ich bin fast jetzt doppelt so lange nicht bei Ultras Gelsenkirchen, wie ich bei Ultras Gelsenkirchen war und trotzdem wird es immer ein Teil von mir bleiben. Sie machen es gerade so gut. So souverän.

Gerne hätte ich diesen Moment der Choreo genossen. Ich konnte nur nicht, um uns herum saßen die Eltern der Einlaufkinder. Alle mussten das per Handy filmen. Aus einem völlig irrelevanten Winkel und in einer deutlich schlechteren Qualität als Sky das ganze sowieso aufzeichnet. Wer glaubt, Kinder sind vor solchen Auftritten nervös, hat noch nie die Eltern gesehen. Wirklich schlimm. Um uns herum ein Jack Wolfskin Massaker mit Perlenohrringen. Das möchte ich nie wieder erleben.

Als die Mannschaft zum warm machen kam, zeigten Ultras GE ein Transparent. Es war an Leon Goretzka gerichtet, der vor zwei Tagen seinen Wechsel zum FC Bayern bestätigt hat. Das Schöne an unseren Plätzen war, dass wir sehen konnten, dass Leon sich genau in der Mitte des Transparents warm lief.

Zwischendurch erzählte mir mein Papa, dass es die Leute in der Nordkurve sind, die den Verein am Leben halten. Nicht die Sponsoren. Er hat es wirklich schnell verstanden. Er ist ein Fuchs. Und ich bin es auch.

Ich habe vielleicht 20m von Christian Heidel entfernt gesessen, ich konnte ihn beobachten. Als Leon Goretzka ausgewechselt wurde, hat er ihn sehr warmherzig abgeklatscht. Mich hat das gewundert, schließlich ging ich davon aus, dass sie zusehen würden, dass Leon schnell von Schalke verschwinden müsse, um noch ein paar Euros zu machen. Jedenfalls habe ich so den Auftritt von Clemens Tönnies im Fernsehen gedeutet und auch die Aussagen auf der Pressekonferenz von Heidel selber. Das deckte sich nicht mit dem Bild, welches ich nahezu exklusiv hatte.

Schalke spielte 1:1 gegen Hannover. Zum Fussball gucken waren unsere Plätze auf Rasenhöhe wirklich beschissen, dazu die anstrengenden Eltern mit ihren Chips und Popcorn essenden Kindern. Was dafür gut war, war der Blick auf Domenico Tedesco, der permanent mehr Engagement einforderte. Einmal so sehr, dass er eine volle Getränkeflasche auf den Boden warf und damit nicht zu knapp Christian Heidel nass machte. Ich fand das geil, das war im Hochglanz-Schalke ein sehr ehrlicher Moment.

Als Goretzka ausgewechselt wurde, sang die Nordkurve “Spieler kommen, Spieler gehen”, sehr intensiv, sehr druckvoll. Es klang nicht besonders gut, dafür war zuviel Wut in den Herzen dieser Menschen. Aber Heidel konnte nicht anders, als zweimal Richtung Nordkurve zu gucken. Weil es so laut war. Ich bin mir sicher, dass er nicht verstanden hat, was da gesungen wurde. Ich bin mir sogar sicher, dass er das Lied nicht mal kennt, aber er musste gucken. Das hat mir gefallen.

Mein Papa hat während des Spiels gefragt, wie man denn Karten kaufen könnte. Zwischendurch ist mir eingefallen, dass es das erste mal ist, dass wir beide irgendwas gemacht haben. Also so zusammen. Außer an seinem Küchentisch Kaffee trinken oder sowas. Er wird wieder mitkommen. Er wird wieder fragen, wann wir los fahren, wo wir sitzen und wo wir parken. Schal und Mütze hat er jetzt aber schon.

Es ist schön.

Schalke dünyanın en iyi kulübüdür.

Schalke ist der geilste Club der Welt.

036 Prof. Dr. Gerrit Brösel Konzernbilanz 2017


Ein Thema, trocken wie Knäckebrot – aber irgendwie wollten wir das mal wieder angehen. Der FC Schalke 04 hat kürzlich seine Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht und wir haben einen absoluten Experten auftreiben können, der uns hilft, das Ganze zu verstehen.

Univ.-Prof. Dr. rer. pol. habil. Gerrit Brösel, ist ebenfalls wie wir Schalke-Mitglied und lehrt an der Fernuniversität Hagen. Selten hat sich jemand so gewissenhaft auf eine Sendung vorbereitet, wie Gerrit. Ein Aktenordner, unzählige Notizen, dazu eine Excel-Tabelle, die wir hier zum Download anbieten, machen es beim Zuhören wohl auch nicht einfacher, aber wir haben das Ding jetzt einfach mal so durchgezogen.

Wer das durchgehört hat, darf sich auf jeden Fall zertifiziert nennen und kann am Gewinnspiel teilnehmen.

Viel Spaß beim Hören wünschen euch Elmar und Pepo, die beide ihr Wirtschaftsstudium in einem früheren Leben an den Nagel gehängt haben.

Die der Analyse bzw. dem Gespräch zugrundeliegenden Dokumente finden ihr hier: https://schalke04.de/ir-anleihen/financials/finanzberichte/

030 Mit Sky-Reporter Dirk große Schlarmann auf Schacht 6


 

Eigentlich wollte Dirk große Schlarmann Feuerwehrmann werden – doch dann wurde er Schalke-Reporter – erst beim Radio, nun beim Bezahlsender Sky. Wie er einst in Barcelona spontan zu seinem Traumjob kam und ihn trotz der Breitenreiter-Breitseite behielt, hat uns der Gelsenkirchener Junge erzählt. Zum zweiten Mal haben wir live vor Publikum aufgenommen, zum ersten Mal im SChacht 6, dem Vereinsheim des Supportersclubs mitten auf dem Schalker Markt. Das war großartig, das machen wir wieder – falls Pepo nicht demnächst mit Esther Sedlaczek durchbrennt oder Elmar bei der Veltins-Brauerei anheuert.

Ohne Hilfe geht sowas nicht:

Vielen Dank an Andreas für den Ton. Elton, Anja und Kevin vom Supportersclub für den Raum. Honk für den Livestream. Uwe für die Fotos!

Nächstes Jahr machen wir das mal richtig. Im Sommer. Mit kurze Hose.

Fahrt alle mal ein auf SCacht 6 und trinkt ein Bier beim Supportersclub am Schalker Markt…

…die Geschichte die dort begann…

028 #FreePepo, Derbysieger, Schalker Meile mit Oli4


Sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gut gelaunt sprechen wir über das letzte Derby, haben Späßken von hier bis zum Mond.

Wir reden über ein Stadionverbot in Dortmund. Dem Team Kommunikation der Polizei. Den größten beruflichen Erfolg für einen Sicherheits-Typen aus dem Westfalenstadion.

Wir haben sehr gute Laune.

Im Interview haben wir Olivier Kruschinski, den ihr schon aus Episode 12 kennt. Wir reden in bedächtiger Atmosphäre über die aktuellen Aktivitäten im Stadtteil Schalke und der Stiftungsgründung „Schalker Markt“

Darüberhinaus verlosen wir zwei Teilnahmen an der Mythos Tour und haben sehr gute Laune.

Wir haben sehr gute Laune.

022 Pläuschken: Thomas "Kirsche" Kirschner der Fanbeauftragte des FC Schalke 04


Der langjährige „Chef“ der Ultras Gelsenkirchen ist heute der Fanbeauftragte des FC Schalke 04.

Kirsche nimmt uns mit in seine Woche ins Büro. Er erklärt uns, warum er auch durchaus viel unterwegs sein kann. Er erzählt uns was sein Tagesjob ist und welche vielfältigen Aufgaben er mit seinem Team am eigentlichen Spieltag wahrnimmt.

Von Stadionverboten bis zur Benchmark-Aufstellung ist ein breiter Themenstrauß ins Aufnahmegerät gesprochen worden. Und das ganze im Tabakladen von Ernst Kuzorra.

Viel Spaß beim hören und denkt an unsere Loge!

Eine Halbzeit bei Union

Als ich vor einem halben Jahr nach Berlin gezogen bin, war das Einzige was mich wirklich davor zurückschrecken ließ, alles was mit Schalke 04 zu tun hat.

Nach ein paar Monaten fehlt einem natürlich noch Anderes, jedenfalls fällt mir jetzt erst so richtig auf, was mir am Ruhrgebiet und zuletzt in Düsseldorf so gefiel.

In meinem sozialen Umfeld tauchten bisher nur Unioner auf und natürlich ergab es sich, dass man auch mal zu einem Spiel mitgeht. Aus 2001 hat man irgendwie noch gute Erfahrungen. Union und Schalke, dass ist kulturell nicht so ganz weit entfernt.

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019 Live im Anno 1904 mit Mike Büskens


Erstmals live vor Publikum. Mit Mike Büskens als Stargast. Eindreiviertel Stunden Schalke für die Ohren, direkt aus dem Anno 1904, von der Schalker Meile. Folge #19 ist in allen Belangen was Besonderes!

Gemeinsam mit web04 und königsblog hatten wir zum Adventstreffen eingeladen. Pünktlich um 19:04 Uhr gings los. Es wurde eine Aufnahme, bei der es gar nicht ständig um Mike Büskens ging. Viel mehr redeten wir mit Mike Büskens über Fußball und sein drumherum, über den Fußball zu seiner Zeit als aktiver Spieler und den heutigen.

Mike hatte offensichtlich Lust zu reden. Wir sprachen über seine ehemaligen Trainer, über manchen Mitspieler, über die tollen Momente seiner Karriere, aber auch über die Zeiten in denen es mal nicht so lief. Natürlich ging es auch um seine Trainerstationen, um die gute Zeit in Fürth, um die kurze Zeit in Wien. Mike hielt nicht hinterm Berg. Offen vertrat er seine Meinung zu den Dingen und setzte sie ein ums andere Mal in rechte Licht.

Fast zwei Stunden mit einem Mann, der angenehm geradeaus ist. Die hier gar nicht geeignet zusammengefasst werden können und auch nicht sollen – die nachgehört werden wollen.

Danke an Alle die, die zum gelungenen Abend beigetragen haben. Allen voran Willi, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre und seine Teammitglieder Marioloa und Steffi vom Anno 1904.

Danke Andy vom web04.de für die ganze Technik.

Und Danke an alle die dabei waren. Nächstes Jahr machen wir das nochmal!